Tafel 7: Ostervelde und Schloß Körtlinghausen

Hier am Nordhang von Kallenhardt, auf dem Weg zum heutigen Schloß Körtlinghausen, lag der Ursprung Kallenhardts, der Haupthof und die erste Kirche „Ostervelde“.
Schloß Körtlinghausen war Ende des 14. Jhdt. im Besitz der Freiherren von Schorlemer. Seit dem 16. Jhdt. gehörte es der Familie von Hanxleden und seit 1645 den Herren von Weichs. Der Kurkölnische Oberjägermeister Gaudens von Tafel 7: Ostervelde und Schloß KörtlinghausenWeichs ließ etwa 1710-13 das heutige Herrenhaus errichten. 1830 erwarb die Familie von Fürstenberg das Schloß mit Nebengebäuden.

Dem wallonischen Zeichner Renier Roidkin verdanken wir eine Skizze des Schlosses um 1735 mit Blick auf den Ort von Nord-West. In der Mitte erkennt man das noch unvollendete Schloß. Man sieht, dass im Jahre 1735 außer dem Herrenhaus der rechte Seitenflügel fertiggestellt war und links noch ein älterer Querflügel gezeichnet ist.

Der Blick des Zeichners auf Kallenhardt um 1735. Die Kirche war soeben erneuert. Deutlich zu erkennen der spitze Helm des Lubleisturmes (links), einem doppelstöckigen, vor der Mauer hervortretenden Mauerturm, der auch als Hexenturm bekannt ist. Der Turm gehört zur markanten Kallenhardter Silhouette. Er wurde leider nur teilweise - ohne Helm - restauriert.


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