Sommer

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Der Sommer folgt. Es wachsen Tag und Hitze
und von den Auen dränget uns die Glut;
doch dort am Wasserfall, am Felsensitze,erquickt ein Trunk, erfrischt ein Wort das Blut.
Der Donner rollt, schon kreuzen sich die Blitze,
die Höhle wölbt sich auf zur sichern Hut,
dem Tosen nach kracht schnell ein knatternd Schmettern,
doch Liebe lächelt unter Sturm und Wettern

 


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