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Zeittafel der Geschichte

Hier finden Sie eine Übersicht über die Geschichtliche Entwicklung von der Altsteinzeit bis heute.

80000

A l t s t e i n z e i t
 

Verdrängung des Neandertalers (eine der beiden Arten des homo-sapiens) durch den "homo-sapiens-sapiens"

    

60000

Beginn der letzten Eiszeit
  

12000

Subarktische offene Landschaft, Strauchtundra.

Kulturhöhle "Hohler Stein", ein bedeutender Fundplatz von Relikten der Kallenhardt-Ahrensburg-Gruppe (Menschen, die von der Jagd auf das damals dominante Rentier lebten). Über 1000 Fundstücke der ältesten Schicht wurden von Henneböle und Andre in den 30er-Jahren ausgegraben: Stielspitzen, Mikrolithen, Rücken- u. Federmesser, Stichel, Beile und organische Objekte, Knochenwerkzeuge, Rengeweihe, Überreste von Wollnashorn, Riesenhirsch, Eisfuchs, Schneehuhn, Biber, Wildkatze u.a.

    

10000

M i t t l e r e  S t e i n z e i t, Ende der letzten Eiszeit, Kultur derJäger und Sammler.

Klimawechsel. Von der strauch- zur waldarmen, lichten "Parktundra", Birken, Kiefern, Hainen.

    

5000

Entwicklung von Eichenmischwald, Erle, Hasel, Linde, Ulme, Rückgang der Kiefer. Bandkeramik

  

(5500-1700)

J u n g s t e i n z e i t , Beginn von Viehzucht und (Ackerbau)

  

4000

Trichterbecherkultur, (Sippengrabkammern).

Bau erster Gehöfte

  

2200

Hügelgräber, oberhalb des Glennetales,(Mählers-Länder,Önningsberg,Schören,Kalvarienberg). Die bisherigen Ausgrabungen brachten Keramikfunde (1. Periode von 2.200 – 1.700 )

  

(1700-700)

B r o n z e z e i t,

  

1250

Weitere Hügelgrüber (teilweise mit Steinringen), Bronze u. Keramikfunde (2.Periode von 1.700 –1.250). Pfostenhäuser, Identität von Sippe und Dorf, Verteilung des Pfluglandes, gemeinsame Nutzung der Allmende, Sondereigentum nur des umfriedeten Hausbesitzes, auch Sitz der Hausgötter (Ahnen).

  

(800 - 0)

E i s e n z e i t, Eisenschmelzöfen an der Lörmecke. Die obere Fundschicht im Hohlen Stein. Wallanlage auf den "Schafköppen", (Fliehburg der Eisenhüttenleute oberhalb der Glenne).

  

400-200

Aus dieser (Latene)Zeit stammt der Fund eines Menschenskeletts mit Schmuckbeigaben im "Hohlen Stein" in einer separat abgemauerten Kammer. Spekulationen, diesen Fund mit der Nibelungensage zu verbinden, sind insofern unzutreffend, weil die Sage zeitlich der späteren Völkerwanderungszeit zuzuordnen ist. Für die Menschen, die zu dieser Zeit hier lebten, waren Höhlen, Quellen, Haine, Berge und Bäume die Kultorte, an denen man den Göttern huldigte. Das politische Amt und das Kultamt lag dabei in einer Hand, es gab kein Priestertum.

  

0

Beginn unserer Zeitrechnung

  

0 - 375

F r ü h g e s c h i c h t e, Römische Kaiserzeit. Das Römerlager von Kneblinghausen. Der Bereich südlich und nördlich der Lippe war besiedelt vom Germanischen Stamm der Bruckterer.

  

375

V ö l k e r w a n d e r u n g s z e i t. Die ansässigen Franken ("Freien") wandern, dem Niedergang der Römer folgend, auf die linke Rheinseite. Ihnen folgen die Sachsen von Norden in das rechtsrheinische Gebiet.

  

450 - 750

Die Franken ( M e r o w i n g e r ) erobern Köln 454. Übertritt Clodwigs I. zum Christentum 497.

  

600

Die Christianisierung unseres Gebietes beginnt. In Soest um 600 die ersten christlichen Gräber (erkennbar an der O-W-Richtung der Gräber), überlagert von späteren heidnischen Bestattungen (N-S-Richtung). Bischof Suitbert versucht 693 einen erneuten Bekehrungsversuch beim sächsischen Adel, muß aber schon 694 vor den heidnischen Sachsen fliehen.

  

753

F r ü h e s M i t t e l a l t e r, Vorstoß der Franken (Karolinger) unter Pippin und dem Kölner Bischof Hildegar, der selbst als Heerführer im Kampf bei Iburg fällt. Die Bewohner mußten gegen Gestellung von Geiseln schwören, die christlichen Priester frei walten zu lassen.

  

782

776 endgültige Unterwerfung der Sachsen durch Karl d.Gr., Reichstag in Paderborn 777. Das Capitular von Paderborn (782) legte die drakonischen Strafen und die Organisation der Zwangs-Christianisierung fest.

  

780-790

Gründung von 12 Urkirchen (Bezirksgröße je ca. 30-90 Tsd.ha.), jeweils identisch mit den Königshöfe (Königskapellen), in Unna, Dortmund, Bochum, Recklinghausen, Erwitte, Soest, Hagen, Menden, Velmede, Attendorn, Wormbach, Medebach, als erste "Eigenkirchen" des Kölner Erzbischofs.

  

790-825

Bald nach Gründung der Urkirchen erfolgt die Gründung von 14 Stammkirchen(-Pfarren), (Bezirksgröße je ca. 10-30 Tsd. ha.) dazu gehört Altenrüthen, auf einem erzbischöflichen Oberhof gelegen, ebenfalls eine Eigenkirche des Kölner Erzbischofs, nicht der weltlichen Macht, den Bewohnern oder dem Pastor gehörig.

  

ca.

850

bis

1000

Aus der Stammpfarre Altenrüthen wurde später Ostervelde (Kallenhardt inkl. Suttrop) als eigene Pfarre ausgegliedert. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muß (auf dem erzbischöflichen Oberhof Ostervelde) eine Kirche vorhanden gewesen sein. Wenn man den Bau dieser ersten Kirche als das eigentliche Gründungsjahr des "Ortes" ansetzt, dürfte Ostervelde wesentlich älter sein, als 925 Jahre. Aufschluß darüber könnten Grabungen am alten Standort der ersten Ostervelder Kirche ergeben. Im Bereich Ostervelde bildeten sich aus den Sippennamen die karolingischen Flurbezeichnungen: Gerlinghuson-, Weringhuson, Deringhuson, Bosinghuson-, Bigginghuson etc., teilweise als spätere Wüstungsnamen bekannt. Es herrschte das "Hufensystem" (Einheit von Haus, Hof, Ackerland und den marktgenossenschaftlichen Nutzungsrechten an Wald und Weide). Die "Dreifelderwirtschaft" löst die alte "Feld-Gras-Wirtschaft" (mit überwiegender Viehhaltung) ab. Es kommt zur Ver-"Getreidung" und damit zur Bevölkerungszunahme.

  

1072

 

 

 

1102

1180

Die erste urkundliche Erwähnung von Ostervelde, zusammen mit etlichen anderen Orten, wurde bisher als Ortsjubiläum angehalten. Erzbischof Anno von Köln besiegelt in dieser Urkunde (1072) die Schenkung der (längst vorhandenen) Kirche und des Ortes "ecclesia et locus (H)ostervelden" Kirche und Ortschaft, an die Mönche des Klosters Grafschaft. Leider ist auch diese "Urkunde", wie die Forschung ergeben hat, eine nachträgliche Fälschung der Benediktinermönche (Siegburg/Grafschaft), wohl um weitergehende Besitzansprüche geltend zu machen. Die "Urkunde" mit dem gefälschten Siegel des Bischofs Anno, ein "opus posthumus", hergestellt erst zwischen 1085 -1125, als Bischof Anno längst verstorben war. Erzbischof Friedrich I. von Köln erzwingt, nachdem ihm einer der beiden Söhne des Arnsberger Grafen sein gräfliches Erbe geschenkt hatte, die Teilung aller einzelnen Comitate (Verwaltungsbezirke) der Arnsberger Grafschaft. So wurde auch der "Arnsberger Wald" 1102 in eine westliche und östliche Hälfte geteilt. Die östliche Hälfte mit den Orten Warstein, Altenrüthen, "Oster"felde fiel als "Esterwald" ("Ostwald") an den Kölner Bischof. Auf dem Reichstag in Gelnhausen 1180 wurde, nach dem Sturz Heinrichs d. Löwen, dessen Herzogtum - von Kaiser Friedr. Barbarossa - geteilt und die Gebiete der Diözesen Paderborn und Köln als neues "Herzogtum Westfalen" an den Erzbischof v. Köln (damals Pilipp v.Heinsberg 1167-1191) übertragen.

  

1220

1254

1275

Unter Erzbischof Engelbert I. von Köln (1216-1225) erfolgt in Ostervelde die Anlage eines "castrums" (einer Burg) "Callenhort", (desgl. Warstein und Belecke). Als in Köln Erzbischof Konrad von Hochstaden regierte (1238-1261), wurde die neue Grenzfeste "Callenhort" vom Paderborner Bischof Simon 1254 wieder zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte unter dem Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg (1274-1297), zugleich als Gründung einer dauernd befestigten neuen Stadt, beginnend etwa mit 1275.

  

Vor

1290

Graf Ludwig von Arnsberg führt urkundlich Beschwerde beim Landmarschall von Bilstein (zw.1283-1290), daß der Kölner Erzbischof Sigfrid von Westerburg widerrechtlich drei Städte errichtet habe ("..construxit tria oppida, videlicet Warsten, Bedeleke et Callenhort infra terminos..."). Ein früher Beleg des Namens "Callenhort" für Burg und Stadt, den wir später abgewandelt finden in "Calehard" "Kaylhart" etc.

  

1295

 

 

129

ca.

1350

Der Burgberg wurde zu einer befestigten Stadt mit einer ca. 800 m langen Ringmauer und drei Stadttoren. 30 verstreut liegende Höfe und 25 neu geworbene Bürger, denen die Rodung einer Hufe zu je ca. 32 Morgen Land gestattet wurde, zogen - veranlaßt durch den Landmarschall Johannes von "Plettembracht" (1292-1312) - im Auftrage des Kölner Grundherrn in den Schutz dieser Mauer. Die Stadtwerdung Kallenhardts nach Soest-Rüthener Stadtrecht erfolgte in den letzten Jahren des 13.Jhdts. Eine der ersten Amtshandlungen zeigt eine Urkunde von 1297. Sie hält mit "Billigung der Bürger von Kallenhardt" - die Eigentumsprivilegien des Nonnenklosters Paradies in Soest - für eines jener neuen freien "Grundstücke" - fest. Aus dieser Zeit stammt auch das berühmte "Trisöreken", die 700 Jahre alte Kallenhardter Einbaumlade (Schatz- und Dokumententruhe), die jetzt wieder im alten Rathaus in Kallenhardt zu sehen ist. Eine dendrochronologische Untersuchung hat das bereits vermutete Herstellungsjahr der Truhe für die Jahre 1297 bis 1315 bestätigt.

Bald danach erfolgte der Bau des Rathauses und -am höchsten Punkt der neuen Stadt- die Errichtung einer neuen Kirche unter dem Patrozinium von "St. Clemens" 3. Bischof von Rom (vermutlich zur Zeit von Papst Clemens VI. 1342-1352). Konsequent wurde der Kirchbau an den vorhandenen Bergfried der Burg (als schützendes Westwerk) angefügt. Die alte Kirche von Ostervelde, deren Patrozinium nicht bekannt ist, blieb zunächst als geweihte Stätte (mit Friedhof) nach kanonischem Recht - als Kapelle - erhalten und ist heute nur in Bodenrelikten und als Flurbezeichnung "Klusenkirchhof" (am Weg nach Schloß Körtlinghausen) bekannt.

  

1411

1437

1447

Grenzstreitigkeiten zwischen den Paderborner und Kölner Bischöfen führten 1411 zur Eroberung und Zerstörung von Kallenhardt durch Bischof Wilhelm von Paderborn. Mit dem Erstarken der Städte, schließen die westfälischen Ortschaften 1437 ein Bündnis gegen die fortgesezten Ansprüche der Kölner Bischöfe. Rüthen und Kallenhardt wurden diesem Bündnis aber wieder untreu, sodaß sie den Zorn der Städte Soest und Lippstadt auf sich zogen. In der sogenannten Soester Fehde wurde Kallenhardt in der Nacht vom 27. auf den 28. März des Jahres 1447 von den Lippstädtern und Soestern erobert, geplündert und der Ort abgebrannt. Acht Kallenhardter starben, 52 Gefangene wurden abgeführt.

  

1583

Gebhard Truchseß von Waldburg, Bischof in Köln / Herzog von Westfalen, versucht die Reformation in Westfalen einzuführen. Der Pastor in Kallenhardt, Tillmann Düsterloh, bekennt sich daher 1583 zur "Augsburgischen", (protestantischen) Konfession", um dann - nach dem neuerlichen Machtwechsel in Köln - ebenso schnell wieder zum alten Glauben zurückzukehren. Kurzfristig haben die reformierten Prediger Jost Crane und Johannes Henkel in Kallenhardt gewirkt.

  

ca.

1575-1625

"Hexen"-Verfolgungsperiode in Kallenhardt: Insgesamt wurden in Kallenhardt in dieser Zeit 42 Menschen, häufig nach grausamer Folterung, vom Erzbischöflich-Kurfürstlichen Richter verurteilt und sodann an der damaligen Richtstätte zu Tode gebracht. (Der Ort: eine Erhebung vor der Stadt, im Bereich der heutigen Straße "Am Gericht"). Detaillierte Protokolle belegen die Prozesse, z.B. gegen den Schneider Gorgen Bodeker und seine Frau, gegen Tonnis Steven, gegen Else Kocks etc. Für das kurkölnische Sauerland wurde die Zahl der auf diese Weise ermordeten mit über 1000 Menschen ermittelt. Die Erinnerung an diese Märtyrer und eine angemessene Ehrung dieser unschuldigen Menschen ist bis heute nicht erfolgt.

  

1618-1648

1675

1685

Wechselnde Kontributionen und Einquartierungen der katholischen und protestantischen Soldateska im 30-jährigen Krieg ruinierten Kallenhardt baulich und finanziell. 1648 bot die Stadt ein Bild des Verfalls. Die Bevölkerung hatte um 20% abgenommen. Zur Abtragung der nicht verschuldeten Lasten entschloß sich die Stadt 1649 zum Verkauf großer Ländereien "zu einer nicht genannten Kaufsumme" an Gaudenz von Weichs zu Körtlinghausen. Nichtsdestoweniger werden aus den Jahren 1673 und 1675 erneut harte Militär-Exekutionen wegen rückständiger Zahlungen gemeldet. Noch 1685 ist von 300 Talern "Schatzungsrückständen" die Rede, in einer Stadt, die weder einen Stadtschreiber noch einen Lehrer bezahlen konnte.

  

1756-1763

Im siebenjährigen Krieg findet sich Kallenhardt wieder von Einquartierungen und Kontributionen überzogen, zunächst vom eigenen Landesherrn und dessen katholischen Alliierten (Österreicher und Franzosen) ab 1759 von der protestantischen Gegenseite (Preußen, Braunschweig, Hannover, Hessen).

  

1791

In der Nacht vom 6. auf den 7. Juli 1791 zerstörte ein verheerendes Feuer die Stadt. Insgesamt wurden einschließlich Pfarrhaus, Vikarie und Schulhaus 69 Häuser ein Opfer der Flammen. Beim Wiederaufbau wurde der Stadtgrundriss erweitert. Die Mauer hatte inzwischen ihre Bedeutung verloren. Die Steinpforte wurde 1808, die obere Pforte 1811 abgerissen. Man baute erstmals außerhalb der Mauer, die Hagenstraße, die untere Steinpforte und in der Heide. Die ehedem festgefügte Stadt wächst, zunächst organisch und bescheiden, später explosiv in die Landschaft. Allein im 20. Jhdt hat sich die bebaute Siedlungsfläche versechsfacht.

  

1794-1816

In der "französischen Zeit" (Napoleon) verlor Kallenhardt seine Stadtrechte. Kallenhardt war nur noch eine Landgemeinde des Justizamtes Rüthen. Es gehörte jetzt vorübergehend zum Machtbereich der napoleonischen Rheinbundfürsten, Ludwig von Hessen-Darmstadt. Auch Kallenhardter Söhne zogen mit der Armee Napoleons bis nach Moskau. Seit dieser Zeit ist Kallenhardt nur noch eine Titularstadt.

  

1816

1836

1848

Am Ende der französischen Herrschaft, wird durch den Wiener Kongress das Herzogtum Westfalen preußisch. Kallenhardt, gehört zunächst zu Brilon, ab 1820 zum Kreis Lippstadt. Die sparsamen Preußen bilden für mehre Gemeinden einen Amtsverband (Trennung von Verwaltung und Gerichtsbarkeit), Amtssitz Altenrüthen. Der Amtmann und der Gemeindevorsteher wurden ernannt, nicht gewählt.

Im Juli 1836 vernichtete ein Großbrand 28 Häuser im Ortskern, wonach eine Neuordnung der Bebauung erfolgte. Die Revolution von 1848 bringt auch nach Kallenhardt Unruhe. Gut Körtlinghausen wird von den Sutropern bedroht. Ein neuer Pfarrer - vom Bischof eingesetzt -wird von den Kallenhardtern - wenn auch schließlich erfolglos - abgelehnt. Der Versuch im Jahre 1850 die Stadtrechte wieder zu erlangen, schlägt fehl.

  

1870/71

1914/18

 

Schon im Kriege von 1870/71 betrauerte die Kallenhardter Bevölkerung zwei, sodann im ersten Weltkrieg 48 Gefallene. Die Gedenkstätte, vor der sich die Kallenhardter Bürger verneigen, steht am Eingang des Ortes. Nach dem verlorenen Krieg fällt das Dreiklassen-Wahlrecht. Der "Amtsbürgermeister" wird von der Amtsversammlung gewählt.

  

1933

1945

In dieser Zeit berief die allein herrschende Partei den Amtsbürgermeister, der die Tagesordnung festlegte und die Beratungen leitete, die keiner Abstimmung bedurfte. In Kallenhardt herrschte ein vergleichsweise mildes Regiment besonnener und traditionsbewußter Männer (Th.Ernst). Im zweiten Weltkrieg starben 98 Männer aus Kallenhardt oder wurden als vermißt gemeldet. Die alte Schule (Ein Fachwerkbau von 1827/28), das Vorgängergebäude der heutigen Grundschule, wurde noch in den allerletzten Kriegstagen bei Kampfhandlungen ein Raub der Flammen.

  

1975

Die britische Besatzungsmacht führte die Trennung von Legislative (Gemeinderat, Bürgermeister) und Exekutive (Amtsverwaltung, Verwaltungsdirektor) ein. Kallenhardt gehörte als selbsständige Gemeinde mit der Amtsverwaltung Rüthen zum Kreise Lippstadt. 1975 wurde Kallenhardt, gegen eine starke öffentliche Meinung der Bevölkerung, im Rahmen der kommunalen Neugliederung, ein Ortsbezirk der Stadt Rüthen im Kreise Soest. Seit 1999 ist die Trennung von Bürgermeister und Amtsdirektor, wegen offensichtlicher Reibungsverluste, nun wieder abgeschafft.

  

1985-1997

Mitte der achtziger Jahre wurden im Wege von Erneuerungsmaßnahmen die Straßen und Wege im Ortskern neu gestaltet und die Stadtmauer teilweise rekonstruiert. Die erfolgreiche 925-Jahrfeier im Jahre 1997 war ein Anlaß, der langen und wechselvollen Geschichte Kallenhardts zu gedenken.

  

2000

Land- und Forstwirtschaft, Fremdenverkehr und Gastronomie leben in Harmonie mit der waldreichen Umgebung. Ein signifikanter Stadtkern, mit einem über Jahrhunderte nahezu unveränderten Stadtgrundriss, ist ein Wert, den es zu erhalten gilt. Bedroht wird dieses kostbare Orts- und Landschaftsbild jedoch mehr und mehr durch die industriellen Abbaumethoden der Steinindustrie und einer zu liberalen Bau- und Verkehrspolitik.

 

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